Wo liegt denn nun der Unterschied?

Kängurus in Österreich, Italien, Australien oder doch in Hamburg? Lesen Sie mehr...

Farbtemperaturen des Lichts

Die Farbtemperatur von Licht wird in Kelvin angegeben. Je höher der Wert, desto blauer ist auch das Licht. In der Tabelle sehen Sie einige typische Farbtemperaturen für bestimmte Lichtsituationen.

Tageslicht im Gebirge ca. 10.000 Kelvin
Bewölkter Himmel ca. 8.000 Kelvin
Tageslicht ca. 5.500 Kelvin
Kunstlicht / Fotolampen ca. 3.500 Kelvin
Glühlampen ca. 2.500 Kelvin

Photoshop - Hintergrundfarbe mit Pipette wählen

ALT+Farbpipette = wählt die Hintergrundfarbe aus

Normalerweise wählt die Farbpipette automatisch die Vordergrundfarbe aus.

Ab wann droht Verwacklungsgefahr?

Wer hat es nicht schon selbst erlebt. Man sichtet die neuesten Aufnahmen aus der Kamera und stellt fest: Schon wieder einige unscharf, obwohl kein technischer Grund dahinter stecken konnte!

In solchen Fällen steckt das Problem oft hinter der Kamera. Ich hatte in solchen Fällen der Belichtungszeit und der verwendeten Brennweite nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Bei Beachtung der Kehrwertregel wären so einige verwackelte Aufnahmen vermeidbar gewesen.

Kehrwertregel:
Die sich aus dem Kehrwert der Objektivbrennweite ergebende Belichtungszeit sollte nicht überschritten werden.

Beispiele:

50 mm Brennweite - 1/50 Sekunde
85 mm Brennweite - 1/85 Sekunde (bei der Canon 40D wäre eine 1/80 einstellbar)
100 mm Brennweite - 1/100 Sekunde
200 mm Brennweite - 1/200 Sekunde
300 mm Brennweite - 1/300 Sekunde

Natürlich hängt es auch von der ruhigen Hand des Fotografen ab, so kann der ein oder andere auch noch bei 200mm mit einer Belichtungszeit von 1/125 s eine verwacklungsfreie Aufnahme machen.

Mir hat dieser Beitrag geholfen, dies endlich dauerhaft zu merken.

Bildformate Analog / Digital

Umrechnung Digitalbildformat


Bei der Online-Bestellung ist man vielleicht schon einmal darüber gestolpert. Dort wird je nach Anbieter auf den Unterschied zwischen den beiden Bildformaten hingewiesen. Warum?
In der Regel liefern die heutigen Digitalkameras Bilder in einem anderen Seitenverhältnis als die klassischen Fotopapiermaße.

Im folgenden hier nun eine etwa Umrechnungstabelle. Die Angaben 2:3 und 3:4 beziehen sich auf das Seitenverhältnis.

Kleinbild (2:3) Digitalbildformat (3:4)
09x13 cm - ca. 09x12,00 cm
10x15 cm - ca. 10x13,50 cm
13x18 cm - ca. 13x17,00 cm
20x30 cm - ca. 20x27,00 cm
50x75 cm - ca. 50x66,50 cm

Nach Angaben vieler Bildentwickler sind die Angaben der Abmessungen für Digitalbildformate nur Circa-Maße. Bei individueller Rahmen-Setzung können die Bildzuschnitte variabel ausfallen. Die Länge der Bilder wird der Papierbreite angepasst.

Lightroom Freistellungsüberlagerung

Lightroom bietet in seinem Model "Entwickeln" doch noch einige Überraschungen.

Bei der Auswahl des richtigen Bildausschnittes genannt: "Überlagerung freistellen (R)" ist als Standard ein eingeblendetes Gitternetz als Drittelregel eingeblendet. Lightroom bietet aber noch mehr. Zur Verfügung stehen insgesamt sechs Hilfen für die Bildgestaltung :
Abb. Goldener Schnitt, Linien nachgezeichnet


  • Raster
  • Drittel
  • Diagonal
  • Dreieck
  • Goldener Schnitt
  • Goldene Spirale

Die Abbildung zeigt "Goldener Schnitt", die Gitterlinien wurden nachgezeichnet.


Bei "Dreieck" und "Goldene Spirale" gibt es noch die Möglichkeit, die Position zu verändern (Shortcut: "Shift + O").

Die Rasterüberlagerung lässt sich über "O" ändern. Im Menü findet man dies unter: "Ansicht > Freistellungsüberlagerung"





Der zweite Urlaubstag

20080721071122Jens Anton
Unsere erste Nacht war um 7:00 Uhr beendet. Die nächtlichen Gewitter sorgten zwar für eine Unterbrechung der Nachtruhe, wir fühlten uns dennoch schon ein gutes Stück erholt.

Draußen strahlte bereits die Sonne vom Himmel und an den Bergen waren die letzten Dunstwolken des Gewitters zu sehen. Die Temperaturen waren am Morgen noch wirklich erfrischend, dennoch ließen wir uns unser erstes Frühstück auf dem Balkon nicht nehmen. Ein Spatz leistete immer wieder auf dem First Gesellschaft und gab seine Stimme zum besten. Er sollte eigentlich noch fotografiert werden, bis Jens seine Kamera dabei hatte, hatte er diese Angewohnheit wieder eingestellt.

20080721105721Anke Anton
Nach einer Stunde war Anke im Bad fertig, die Rücksäcke gepackt und wir machten uns um 10:00 Uhr auf zur ersten kleinen Tour. Die Wege und die Gräser waren noch richtig naß vom Regen. Diese kurze Tour führte uns zum Völsegg und zurück über die Pestkapelle St. Sebastian. Das Wetter war herrlich zum wandern.

An der Kapelle sah und grüßte man eine Familie, die sich einen schönen Tag machte. Oma war mit dabei.

20080721125639Jens Anton
Zurück waren wir bereits um 14:00 Uhr und wir genoßen die Möglichkeit des Mittagsschlafes. Am Nachmittag wurden noch ein paar Besorgungen im Ort gemacht, die Venedigfahrt gebucht und Postkarten gekauft. Auf dem Parkplatz trafen wir die Familie von der Kapelle wieder und man grüßte sich erneut. Im Falle eines weiteren aufeinandertreffens, beschlossen wir, sie anzusprechen. Dem Wagen nach handelte es sich um Italiener und wir sprechen kein Italienisch. Sie wirkten einfach sehr sympatisch und mit Englisch wären wir bestimmt weiter gekommen. Leider sahen wir sie nicht mehr.
20080721175139Jens Anton Kopie


Um Anke mehr vom Tal zu zeigen, fuhren wir noch zum Nigerpaß. Von dort beobachteten wir einen Heli, der im Rosengartenmassiv wieder Bergsteiger „einsammeln“ durfte. Jens genoß die ersten Fahrten in den „Tornanti“.

Abendessen wollten wir dann im „Hotel Rosengarten“. Früher war das mal eine der besseren Adressen im Ort. Leider hatte sich das in den 16 Jahren geändert und wir erwischten das schlechteste Essen, was nicht fotografiert wurde. Die beiden Bedienungen kann man auch nur als merkwürdig beschreiben. Als wir davon im Quartier berichteten, schlugen die nur die Hände überm Kopf zusammen und sagten „Um Gottes Willen!“. Das sagt alles!

So ging der Urlaub los ...

20080720054730
Nach Südtirol sind wir am Sonntag, den 20. Juli um 4:00 Uhr von Hessen aus gestartet. Alles lief nach Plan, das Wetter war wie man es sich vorstellt.

Bei Sonnenaufgang waren wir bereits am Rasthof Würzburg. Das Rasthaus dort war schön, das Personal jedoch zu Anke nicht gerade freundlich. Der Parkplatz selbst war sehr vermüllt und man kam sich vor wie bei „Die Vögel“, denn überall waren Krähen. Vor einem Van aus den Niederlanden lagen südländische Männer auf Matten und schliefen. Die Frauen waren schon wach und blieben im Wagen.

Die nächste Pause war dann in Vaterstetten bei München, die Sonne schien und viele machten gegen 9:00 Uhr Pause. Dementsprechend sah es auch auf den Toilletten aus. Auf dem Parkplatz haben wir unseren Wagen nicht allein gelassen und so hatte einer immer Zeit das Geschehen rund ums Auto anzusehen. Neben den ganzen unterschiedlichen interessanten Menschen waren auch einige beinahe Unfälle zu beobachten. Man hielt fast immer die Luft an.

Regen vor Österreich
Auf dem Weg nach Österreich fing es dann mit dem Regen an und es wurde immer dunkler. Der rücksichtsloseste LKW auf dem ganzen Weg stammte aus meiner früheren Heimat und es waren überhaupt recht viele Hessen und Hamburger unterwegs. Auf meinen Kommentar zur Fahrweise des Truckers sagte Anke nur: „Die größten Kritiker der Elche, waren früher selber welche!“ Je näher wir nach Bozen kamen, desto besser wurde das Wetter und die Sonne kam wieder raus.

20080720170707Jens Anton
Bei leichten Wolken und Sonnenschein erreichten wir gegen 13:00 Uhr dann unser Ziel und wurden vom Hausherren begrüßt. Dann hieß es auspacken und Mittagsschlaf halten. Im Anschluss machten wir uns zu Fuß zur Tschaminschaige auf. Früher konnte man dort gut zu moderaten Preisen essen. Nach Angaben unser Gastgeberin sollten es 45 Minuten Fußweg sein. Der Sonnenschein war inzwischen dunkleren Wolken gewichen und es sah wie auf der Aufnahme aus.

20080720185752
Nach der kurzen Nacht, der langen Fahrt und den schwülen Temperaturen gaben wir jedoch total durchgeschwitz nach 25 Minuten auf, gingen zurück, duschten und fuhren mit dem Wagen dorthin. Für den Tag eine gute Entscheidung, denn das Essen war fast noch so wie erhofft, nämlich lecker und der Preis schien uns auch angemessen. Kurz nachdem wir unseren Grillteller gegessen hatten und zurück im Quartier waren, kam das erste Gewitter für diesen Urlaub. Es sollte nicht das letzte sein!

Es muß nicht immer Hund sein...

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Wir sind zurück ...

... aus unserem Urlaub! Er hätte gerne länger sein können, es ist aber auch wieder schön in den „eigenen“ vier kleinen Wänden.

Unser Urlaub führte uns ins schöne Südtirol. Genauer gesagt, nach Tiers am Rosengarten. Das liegt etwa 30km von Bozen entfernt. Ein wunderbares Tal, nicht zu touristisch, schöne Aussicht inklusive und Ruhe pur.

20080802093049Jens Anton
Unser Quartier „Haus Trögel“ bei Familie Trompedeller hätte passender nicht sein können. Unser Zimmer im Paterre war sehr sauber, hatte Bad mit WC und Dusche und ein kleines Extra-Zimmer. Einziger Wehrmutstropfen: Die Küche war direkt über uns! Wirklich gestört hat es kaum, morgens waren wir sowieso früh auf den Beinen und abends schööön müde ...

Das Extra-Zimmer wurde von uns als „Technik-Raum“, Vorratskammer, Garderobe und Rucksackzimmer genutzt und war sehr praktisch. So sah der eigentliche Raum immer ordentlich aus und es stand nichts unnötig herum. Über der Couch hing eine Landschaftsaufnahme, die mein Vater vor einigen Jahren von Tiers gemacht hatte. Familie Anton hinterläßt Spuren ...


Normalerweise gab es Frühstück ab 7:30 Uhr. Es war sehr reichhaltig, bestand aus einem Wasser- und einem Roggenbrötchen (südtiroler Art), frischem Obstsalat (am Vorabend selbstgemacht), Joghurt, verschiedenen Dingen fürs Müsli, Marmeladen, Käse- und Wurtstvariationen, Rucola und Tomatenscheiben, O-Saft, Zitronenwasser und frische Milch. Man konnte zwischen Kaffee und Teevarianten wählen. Auf Wunsch gab es ein frisch gekochtes Ei und Sonntags ein Stück selbstgemachten Kuchen als Extra. So sah es dann aus:
20080802080054Jens Anton 20080802080536Jens Anton 20080802080613Jens Anton
Bild links zeigt unseren Frühstückstisch auf dem Balkon, Bild in der Mitte das Gestell mit Marmeladen und Müsli, Bild rechts Wurst, Käse, Obstsalat, Joghurt, Brot, Milch und O-Saft.

Wer früh los wollte, konnte schon eher frühstücken. Es wurde einfach fast alles möglich gemacht, selbst wenn es schon um 5:30 sein sollte. Zu uns auf den Balkon hatten sich kaum andere Gäste getraut. Die waren scheinbar empfindlich, entweder war es der Wind oder die Temperaturen, die abschreckten. Wir waren es hoffentlich nicht ;-). Sonne lachte fast immer.

Läßt man sich so eine Aussicht beim Frühstück nehmen?

20080721_Pano_01_800er Kopie
Bild oben zeigt Blick vom Balkon auf Rosengarten mit Violett-Türmen

Am Abend konnte man noch eine Käse- oder Schinkenplatte oder auch mal Spaghetti bekommen. Dazu, und zu unseren anderen Erlebnissen, später mehr ...