Wo liegt denn nun der Unterschied?
Farbtemperaturen des Lichts
| Tageslicht im Gebirge | ca. 10.000 Kelvin |
|---|---|
| Bewölkter Himmel | ca. 8.000 Kelvin |
| Tageslicht | ca. 5.500 Kelvin |
| Kunstlicht / Fotolampen | ca. 3.500 Kelvin |
| Glühlampen | ca. 2.500 Kelvin |
Photoshop - Hintergrundfarbe mit Pipette wählen
Normalerweise wählt die Farbpipette automatisch die Vordergrundfarbe aus.
Ab wann droht Verwacklungsgefahr?
In solchen Fällen steckt das Problem oft hinter der Kamera. Ich hatte in solchen Fällen der Belichtungszeit und der verwendeten Brennweite nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Bei Beachtung der Kehrwertregel wären so einige verwackelte Aufnahmen vermeidbar gewesen.
Kehrwertregel:
Die sich aus dem Kehrwert der Objektivbrennweite ergebende Belichtungszeit sollte nicht überschritten werden.
Beispiele:
50 mm Brennweite - 1/50 Sekunde
85 mm Brennweite - 1/85 Sekunde (bei der Canon 40D wäre eine 1/80 einstellbar)
100 mm Brennweite - 1/100 Sekunde
200 mm Brennweite - 1/200 Sekunde
300 mm Brennweite - 1/300 Sekunde
Natürlich hängt es auch von der ruhigen Hand des Fotografen ab, so kann der ein oder andere auch noch bei 200mm mit einer Belichtungszeit von 1/125 s eine verwacklungsfreie Aufnahme machen.
Mir hat dieser Beitrag geholfen, dies endlich dauerhaft zu merken.
Bildformate Analog / Digital
Umrechnung Digitalbildformat
Bei der Online-Bestellung ist man vielleicht schon einmal darüber gestolpert. Dort wird je nach Anbieter auf den Unterschied zwischen den beiden Bildformaten hingewiesen. Warum?
In der Regel liefern die heutigen Digitalkameras Bilder in einem anderen Seitenverhältnis als die klassischen Fotopapiermaße.
Im folgenden hier nun eine etwa Umrechnungstabelle. Die Angaben 2:3 und 3:4 beziehen sich auf das Seitenverhältnis.
Kleinbild (2:3)
Digitalbildformat (3:4)
09x13 cm - ca. 09x12,00 cm
10x15 cm - ca. 10x13,50 cm
13x18 cm - ca. 13x17,00 cm
20x30 cm - ca. 20x27,00 cm
50x75 cm - ca. 50x66,50 cm
Nach Angaben vieler Bildentwickler sind die Angaben der Abmessungen für Digitalbildformate nur Circa-Maße. Bei individueller Rahmen-Setzung können die Bildzuschnitte variabel ausfallen. Die Länge der Bilder wird der Papierbreite angepasst.
Lightroom Freistellungsüberlagerung
Bei der Auswahl des richtigen Bildausschnittes genannt: "Überlagerung freistellen (R)" ist als Standard ein eingeblendetes Gitternetz als Drittelregel eingeblendet. Lightroom bietet aber noch mehr. Zur Verfügung stehen insgesamt sechs Hilfen für die Bildgestaltung :
- Raster
- Drittel
- Diagonal
- Dreieck
- Goldener Schnitt
- Goldene Spirale
Die Abbildung zeigt "Goldener Schnitt", die Gitterlinien wurden nachgezeichnet.
Bei "Dreieck" und "Goldene Spirale" gibt es noch die Möglichkeit, die Position zu verändern (Shortcut: "Shift + O").
Die Rasterüberlagerung lässt sich über "O" ändern. Im Menü findet man dies unter: "Ansicht > Freistellungsüberlagerung"
Der zweite Urlaubstag
Draußen strahlte bereits die Sonne vom Himmel und an den Bergen waren die letzten Dunstwolken des Gewitters zu sehen. Die Temperaturen waren am Morgen noch wirklich erfrischend, dennoch ließen wir uns unser erstes Frühstück auf dem Balkon nicht nehmen. Ein Spatz leistete immer wieder auf dem First Gesellschaft und gab seine Stimme zum besten. Er sollte eigentlich noch fotografiert werden, bis Jens seine Kamera dabei hatte, hatte er diese Angewohnheit wieder eingestellt.
An der Kapelle sah und grüßte man eine Familie, die sich einen schönen Tag machte. Oma war mit dabei.
Um Anke mehr vom Tal zu zeigen, fuhren wir noch zum Nigerpaß. Von dort beobachteten wir einen Heli, der im Rosengartenmassiv wieder Bergsteiger „einsammeln“ durfte. Jens genoß die ersten Fahrten in den „Tornanti“.
Abendessen wollten wir dann im „Hotel Rosengarten“. Früher war das mal eine der besseren Adressen im Ort. Leider hatte sich das in den 16 Jahren geändert und wir erwischten das schlechteste Essen, was nicht fotografiert wurde. Die beiden Bedienungen kann man auch nur als merkwürdig beschreiben. Als wir davon im Quartier berichteten, schlugen die nur die Hände überm Kopf zusammen und sagten „Um Gottes Willen!“. Das sagt alles!
So ging der Urlaub los ...
Bei Sonnenaufgang waren wir bereits am Rasthof Würzburg. Das Rasthaus dort war schön, das Personal jedoch zu Anke nicht gerade freundlich. Der Parkplatz selbst war sehr vermüllt und man kam sich vor wie bei „Die Vögel“, denn überall waren Krähen. Vor einem Van aus den Niederlanden lagen südländische Männer auf Matten und schliefen. Die Frauen waren schon wach und blieben im Wagen.
Die nächste Pause war dann in Vaterstetten bei München, die Sonne schien und viele machten gegen 9:00 Uhr Pause. Dementsprechend sah es auch auf den Toilletten aus. Auf dem Parkplatz haben wir unseren Wagen nicht allein gelassen und so hatte einer immer Zeit das Geschehen rund ums Auto anzusehen. Neben den ganzen unterschiedlichen interessanten Menschen waren auch einige beinahe Unfälle zu beobachten. Man hielt fast immer die Luft an.
Es muß nicht immer Hund sein...
Wir sind zurück ...
Unser Urlaub führte uns ins schöne Südtirol. Genauer gesagt, nach Tiers am Rosengarten. Das liegt etwa 30km von Bozen entfernt. Ein wunderbares Tal, nicht zu touristisch, schöne Aussicht inklusive und Ruhe pur.
Das Extra-Zimmer wurde von uns als „Technik-Raum“, Vorratskammer, Garderobe und Rucksackzimmer genutzt und war sehr praktisch. So sah der eigentliche Raum immer ordentlich aus und es stand nichts unnötig herum. Über der Couch hing eine Landschaftsaufnahme, die mein Vater vor einigen Jahren von Tiers gemacht hatte. Familie Anton hinterläßt Spuren ...
Normalerweise gab es Frühstück ab 7:30 Uhr. Es war sehr reichhaltig, bestand aus einem Wasser- und einem Roggenbrötchen (südtiroler Art), frischem Obstsalat (am Vorabend selbstgemacht), Joghurt, verschiedenen Dingen fürs Müsli, Marmeladen, Käse- und Wurtstvariationen, Rucola und Tomatenscheiben, O-Saft, Zitronenwasser und frische Milch. Man konnte zwischen Kaffee und Teevarianten wählen. Auf Wunsch gab es ein frisch gekochtes Ei und Sonntags ein Stück selbstgemachten Kuchen als Extra. So sah es dann aus:
Bild links zeigt unseren Frühstückstisch auf dem Balkon, Bild in der Mitte das Gestell mit Marmeladen und Müsli, Bild rechts Wurst, Käse, Obstsalat, Joghurt, Brot, Milch und O-Saft.
Wer früh los wollte, konnte schon eher frühstücken. Es wurde einfach fast alles möglich gemacht, selbst wenn es schon um 5:30 sein sollte. Zu uns auf den Balkon hatten sich kaum andere Gäste getraut. Die waren scheinbar empfindlich, entweder war es der Wind oder die Temperaturen, die abschreckten. Wir waren es hoffentlich nicht ;-). Sonne lachte fast immer.
Läßt man sich so eine Aussicht beim Frühstück nehmen?

Bild oben zeigt Blick vom Balkon auf Rosengarten mit Violett-Türmen
Am Abend konnte man noch eine Käse- oder Schinkenplatte oder auch mal Spaghetti bekommen. Dazu, und zu unseren anderen Erlebnissen, später mehr ...
