Stadtbuchtfest Plön am 24.08.2008

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Endlich konnte ich Jens überreden, sich einen Kelly-Liveauftritt "anzutun". - Am Sonntag sollte es so weit sein: Jimmy Kelly spielte zweimal 45 Minuten in Plön beim Stadtbuchtfest.

Leider machte das Wetter nicht so mit, wie man es sich für ein Stadtfest wünscht: der Wetterbericht sagte Regen voraus. Diesmal hielt sich das Wetter in Schleswig-Holstein auch dran....

Ich wollte es nicht glauben und forderte einen fast-Live-Bericht von meinen Eltern per Handy ab (die sind im Moment in der Nähe von Lübeck). Auch war ich ständig im Internet auf der Plön-Webcam-Seite unterwegs, um das Wetter zu kontrollieren. - Meine Mutter gab bekannt, daß es bei ihnen regnet, aber in Plön liefen die Leute ohne Schirm! rum...
20080824174545Jens Anton
Gehen wir, gehen wir nicht; das war die Frage der ersten Tageshälfte. Um  15 Uhr haben wir uns dann doch noch auf den Weg gemacht.

Nach einer Stunde Fahrzeit - ohne Regen - kamen wir in Plön an und nachdem wir fast am Festplatz waren, fing es netterweise an zu regnen...

Die letzten Klänge von "Cover the road" hörte ich noch, dann war erstmal eine Swing-Band dran.

20080824180715Jens Anton
Jens und ich nahmen den sehr vermatschten Festplatz genau unter die Lupe, immer darauf bedacht, von oben nicht allzu sehr nass zu werden und von unten nicht zu matschige Schuhe zu erhalten. Jens versüsste sich das ganze noch mit einer Kugel Eis. (Anm.: Es war ein dänisches Softeis und quasi Trostpflaster für den feucht-fröhlichen Nachmittag)

15 Minuten vor Beginn des zweiten Auftrittes von Jimmy gesellten wir uns auf die Holzfäche vor der Bühne zu den anderen wartenden Zuhörerinnen und (drei) Zuhörern (wohl genauso arme Sch*** wie mein Mann.... *grins*, die von ihren Frauen nach Plön geschleppt wurden). Pünktlich zu Konzertbeginn hörte es auf zu regnen....

20080824180716Jens Anton
Jimmy legte los mit mir zwei oder drei unbekannten Liedern. Danach kam ein Wunsch aus dem Publikum. Nach langer Rumrederei von wegen "wie oft er das früher gesungen habe," und "er braucht dazu die Anfangsmusik, sonst kann er das nicht... und überhaupt kann er den Text nicht mehr...." sang er es aber doch, zur Freude aller Gäste, die ihn fleißig  unterstützen. Weitere Lieder, ein Kaffee und Unterhaltungen mit dem Publikum folgten. (Anm.: Da war er recht locker, fast schon sympatisch. Beim Kaffeetrinken hat er auch nicht gesungen)

Nach etwa einer Stunde verabschiedete er sich von der Bühne und zog von dannen wie der Rattenfänger von Hameln. (Anm.: Die Mädels alle hinterher. Was noch gefehlt hätte, sind in Ohnmacht fallende Mit-Dreißiger)

Ich gesellte mich mit in einigen Metern Abstand dazu und betrachtete das Ganze aus der Entfernung.

20080824184054Anke Anton
Was ich nie verstehen werde: manche Mädels, die an den Fersen irgenwelcher Persönlichkeiten kleben, um ein Foto oder Autogramm zu erhalten und nicht merken, wenn der jenige absolut keine Lust hat auf irgenwelche Knipsereien oder Unterschriften. Zugegeben, ich bin auch in der Absicht hinterher, ein Autogramm zu ergattern. Wer ein wenig Verstand und Menschenkenntnis hat, konnte sehen, daß Jimmy ziemlich genervt war und am liebsten ganz schnell weiter wollte.

Jens und ich machten uns dann auf den Weg nach Hause. Obwohl der Auftritt "nur" eine Stunde dauerte, war es gut und es hat sich gelohnt. (Anm.: Gelohnt hat es sich: Singen kann er tatsächlich, auch wenn es einem nicht komplett gefallen muss und fotografisch war es auch mal was anderes)

Der Bericht stammt komplett von Anke, die Anmerkungen, wie zu erwarten, von Jens