USA vom 18. Juli bis 3. August 1997
Fluggesellschaft: AA American Airlines - Veranstalter: Suntrek


Übersicht über den Reiseverlauf:

1. Tag - San Francisco
1_goldrush

2. Tag - San Francisco
3. Tag - Über Monterey (2) nach Buelton
4. Tag - Über Santa Barbara (3) nach L.A. (4)
5. Tag - L.A.
6. Tag - San Diego(5) - Disneyland
7. Tag - San Diego - Sea World
8. Tag - Lake Havasu
9. Tag - Grand Canyon
10. Tag - Monument Valley
11. Tag - Lake Powel (9)
12. Tag - Bryce Canyon (10)
13. Tag - Zion National Park (11)
14. Tag - Las Vegas (12)

Wie alles begann:
Los ging es eigentlich damit, daß mein Cousin mit einer Gruppe aus seiner Gegend eine Rundreise machen wollte. Meine Eltern hatten dies mitbekommen und fragten ob ich auch mitwolle. So was will man natürlich. Wie bei so vielem, sollte es auch in diesem Fall nicht ohne Komplikationen bleiben. Die ursprüngliche Reise kam mangels Teilnehmer nicht zu Stande. Da mein Cousin nun unbedingt in die USA wollte, zu meinem Glück, machte er einen anderen Veranstalter aus: Suntrek!
Die Anreise

Am Tag der Abreise sollten die Mitarbeiter unseres eigentlichen Abflugflughafens streiken. Dies zwang uns auf einen anderen umzusteigen. In Hethrow mußten wir das erste mal umsteigen. Nur unsere Maschine landete dann nicht Heathrow sondern in Getwick. Also mußten wir noch irgendwie sehen, daß wir vom einen zum anderen Flughafen kamen. Nach gut einer Stunde wußten wir wenigstens wie wir dort hin kamen. Im Flugzeug nach Chicago, einer weiteren Zwischenstation auf dem Weg nach San Francisco, hörten die Schwierigkeiten nicht auf. Schlechtes Wetter am Ziel. Nach über einer Stunde Warteschleife mußten wir aufgrund des leeren Tanks nach Milwaukee ausweichen. Unser regulärer Anschlußflug war natürlich weg. Aber wegen des schlechten Wetters wurde eine Ersatzmaschine eingesetzt und so kamen wir dann nach rund 35 Stunden in der Nacht um 1 in San Francisco an.

SAN FRANCISCO

2_sf1
Am nächsten Morgen, die Nacht war ohne weitere Komplikationen verlaufen, machten wir uns, nach ein paar Stunden Schlaf, auf die Stadt zu erkunden. Noch müde und hungrig machtenwir uns auf den Weg. Unser neuer Freund Die Sonne schien aber der Wind war meist angenehm frisch. Wir gingen einfach der Nase nach. Nach einiger Zeit kamen wir auch an einem Platz an, an dem wir etwas eßbares erwarteten. Es war der Union Square, mit Kaufhäusern , Palmen, Trubel, halt mit allem was so dazu gehört. In dem Kaufhaus Macys deckten wir uns mit etwas scheinbar essbarem ein.
5_sf4

Stolz den Einkauf gut über die Bühne bekommen zu haben traten wir wieder auf die Straße. Dort sprach uns ein Mann am, der wohl sofort erkannt hatte, daß wir Neu in der Gegend waren und bot uns eine kleine Stadtrundfahrt in einem motorisierten Cable Car an. Kostenpunkt 12 US$. Wir wollten natürlich.Alcatraz Bei der Rundfahrt lernten wir schon mal die wichtigsten Stadtteile SF Innenstadt kennen und wußten danach was wir noch unter die Lupe nehmen wollten. Absolutes Highlight ist natürlich Fishermans Warf. Dort trifft sich alles was sich Tourist und Ausflügler nennt, weil man von dort einen Ausflug nach Alcatraz unternehmen kann. Dem wohl bekanntesten Knast.
Aber auch andere Stadtteile waren uns einen Besuch wert. Die Gerüche, die aus den kleinen Läden in China-Town strömten wird man wohl sein ganzes Leben lang nicht vergessen, auch
3_sf2
nicht den Kommentar dort Hund essen zu können Wir wurden auf unserem Weg durch die Stadt noch ein zweites mal angesprochen. Dieses mal von einem der die Straße wohl sein zu Hause nennt. Er bot uns an, vielmehr mir, sich fotografieren zu lassen. Nur wollte er danach 5$ von mir. So viel war mir das Foto nicht wert und ich gab ihm 1$. Von da an ließ er nicht locker. Die einzige Möglichkeit ihn los zu werden war die Flucht in einen Laden. Dorthin folgte er uns zunächst, flog kurze Zeit später hochkant aus dem Laden.


LOS ANGELES

Sprunghafter Killerwal In L.A. konnten wir in Venice Beach dem Treiben folgen und uns Blades / Bikes etc. leihen. Am SunsetBlvd. wurde zu Abend gegessen nachdem wir Eindrücke in Beverly Hills sammeln konnten. Den zweiten Tag in L.A. nutzten wir für einen Besuch der Universal Studios.
SAN DIEGO - Disneyland
Nach L.A. führte uns die Reise in den südlichen Teil Kaliforniens, in das "Städtchen" (5) San Diego. Dort ließen wir uns von Disneyland und Sea World beeindrucken. Die Lifegards hatten am Strand auch unter mir zu leiden, vielmehr unter meinem Versuch zu surfen.
LAKE HAVASU
Am Lake Havasu war es selbst nur in Shorts zu warm und der Sprung ins Wasser half nur kurze Zeit.


MONUMENT VALLEY

Im Land von Wild-West-Filmen trafen zwei Gegensätze aufeinander: Pferde und ich. Und so war es auch.
11_MonVal_1
Mein Pferd, ein weißer 1 PS Hufer, der angeblich auf den Namen "Blue Moon" hören sollte, hatte es nach etwa einem Drittel der Tour sehr sehr eilig gehabt. Und von "hören" war absolut nicht die Rede. Gut, gegenüber den anderen Mitreisenden hatte unsereins nach dem Ausbruch denn doch einen schönen Vorsprung und ich bin wenigstens nicht runter gefallen. Für einen ersten Ritt auf einem Pferd fand ich es echt beachtlich und ich muß noch nicht einmal schlecht dabei ausgesehen haben. Das Spielchen wiederholte sich denn gegen Ende der Tour, man war es da ja dann schon fast gewohnt. Bis zur einbrechenden Nacht hatten wir unser Ziel erreicht. The Rock! Übernachtet haben wir unter einem Felsvorsprung einer dieser Felsen. Die Indianer, die das ganze organisiert hatten, schnarchten mit einem Belgier um die Wette. Nachtruhe? Nie gehabt! Am anderen morgen hatte ich keinen Bedarf mehr zurück zu reiten und wie sich herausstellte war es auch gut so. Mein Pferdchen bekam eine andere und bei ihr ist Blue Moon so durchgegangen, daß sie, als sie wieder eingeholt worden war, ein anderes Pferd bekam. Der Weg zurück im Jeep war jedoch auch nicht viel bequemer und schneller auch nicht. Es war trotzdem toll.


GRAND CANYON

13_GranCan1
Am Tag der Ankunft im Grand Canyon National Park konnten wir einen Rundflug mit Helikopter machen. Fliegen allein ist schon beeindruckend in dieser Landschaft jedoch total faszinierend. Wir hatten zwischen 17.00 und 18.00 Uhr obendrein phantastisches Licht, da die Sonne am untergehen war. Es war unbeschreiblich. Man muß es einfach selbst erlebt haben.
Grand Canyon von unten Am nächsten morgen ging es schon früh raus. 4.oo Uhr ist selbst für mich als Frühaufsteher eher derb gewesen. Bereut hab ich es an diesem Tag nicht. Morgens hatten wir zunächst mit leichtem Regen zu kämpfen, was unser Glück war, doch gegen Mittag klärte es sich auf und die Temperaturen stiegen schnell an. Helikopterflug Ein paar Tage zuvor waren es 38 Grad C im Schatten gewesen. Mir war es so schon recht warm geworden und die mitgebrachten 4,5 Liter Flüssigkeit waren am Ende des Grand Canyon Hike verbraucht.
15_GranCan3
Viele aus unserer Reisegruppe hatten den Ehrgeiz gehabt bis hinunter zum Colorado - River hinab zu steigen. Mir reichte Indians Garden, etwa die Hälfte. Die, die unten waren, waren noch fertiger als ich. Und diejenigen die nicht schnell genung wieder zurück waren, hatten obendrein das Glück ein Gewitter im Canyon erlebt zu haben. Zum Glück kam aber jeder mit eigenen Kräften wieder aus dem Canyon. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte man einen weiteren Helikopterflug bezahlen müssen. Nur der Rettungsheli kostet dann ein wenig mehr, so rund 1.500 $.


LAKE POWEL

9_Lake_01
Lake Powel ist kein natürlicher See, sondern einer der "etwas" grösseren Stauseen der USA, entstanden durch das stauen eines Flusses in einem "kleinen" Canyon. Ein langer flach abfallender Sandstand ist da absolut nicht zu erwarten, da es typisch für einen Canyon sehr rasch sehr steil nach unten abfällt. Also immer mehr als eine handbreit Wasser unterm Kiel. Wir haben die Gelegenheit bekommen uns dort von den Strapazen der letzten Tage und Nächte zu erholen, den Pferdegeruch los zu werden und einfach die angenehmen Seiten des Lebens genießen. Und es war gut so.


BRYCE CANYON

17_Bryce2
Das war wohl einer der schönsten Canyon die wir gesehen haben, vor allem bei den Lichtverhältnissen die wir dort hatten. Einfach klasse. Die Zelte standen dort auf dem Campingplatz schön geschützt unter Bäumen und es roch schön nach Wald im Zelt. Das Gewitter der Nacht war allerdings nicht ganz so beruhigend bei der Übernachtung im Zelt. Es ist nichts passiert und der nächste Tag war dafür um so schöner, auch wenn ich eine sehr warme Dusche brauchte um wieder warm zu werden. Egal, immer wieder ...


LAS VEGAS

21_lv4
Es ist heiß in Las Vegas im August! Sehr heiß! Die Hotels - eines schöner als das andere. Und alle Hotels wollen nur eines, das Beste der Gäste: Dollar! Andenken, Geschäfte, Einarmige Banditen, Roulette - einfach alles mit dem man Geld los werden kann.
18_lv1
Trotzdem ist es faszinierend. Man möchte wieder hin. Auf der Suche nach dem Glück - das man hier nicht finden kann. Kulinarisch sehr zu empfehlen ist die Tafelrunde im Excalibur. Für ca.8$ essen bis man platzt und alles was das Herz begehrt. Sehr zu empfehlen. In aller Frühe haben wir schweren Herzens Las Vegas und die USA verlassen. Aber keine Frage wir kommen wieder.


DANKE SCHÖN an ...


20_lv3
Zum einen wären da meine Eltern zu nennen, die für die notwendigen finanziellen Mittel gesorgt haben. Zum anderen aber auch mein Cousin Florian. Seinem Willen, eine USA-Reise machen zu wollen, hab ich es denn nun letzten Endes zu verdanken, daß wir doch noch einen Veranstalter gefunden haben der, sechs Wochen vor Reisebeginn, noch zwei Plätze frei hatte. Mein Dank gilt aber auch unserer Trekleiterin von Suntrek, die es nicht immer leicht hatte ihren und den Willen der übrigen 15 Personen unter einen Hut zu bringen. Nicht zu vergessen die internationale Reisegruppe die das ganze noch interessanter gemacht hat. Grüße also noch nach Holland, Belgien, Italien, Baden Württemberg und Sachsen.